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| Graupeln |
GraupelnGraupel ist eine Form von Niederschlag, bei dem Schneekristalle durch angefrorene Wassertröpfchen zu kleinen Kügelchen verklumpt werden.
Man unterscheidet zwei Arten von Graupel:
- Frostgraupel, die einen weichen, undurchsichtigen Kern haben, der von einer durchsichtigen Eisschicht umhüllt ist. Sie springen beim Auftreffen auf hartem Boden auf. Sie treten meist in Verbindung mit Gewitter und Regen auf.
- Reifgraupel, die komplett undurchsichtig und weich sind. Beim Auftreffen auf einen harten Untergrund springen sie und zerbrechen dabei oft. Sie treten meist zusammen mit Schneefall auf.
Graupelkörner sind bis zu 0,5 Zentimeter groß. Ab dieser Größe spricht man von Hagel. Ihre Dichte ist geringer als die von Hagelkörnern, weswegen sie langsamer fallen und kaum Schaden anrichten können. Im Gegensatz zum Hagel fällt Graupel hauptsächlich im Winter bei Temperaturen um 0°C. Bei sehr geringen Korngrößen spricht man auch von Griesel.
Weblinks
- [http://www.wetterbilder.com Wetterbilder]
- [http://wetterchronik.de/mm/20040612i.htm Foto: Straße nach heftigem Graupelschauer]
Kategorie:Niederschlag
Niederschlag
Der Begriff Niederschlag bezeichnet in der Meteorologie Wasser, das in flüssiger oder fester Form aus der Atmosphäre auf die Erde fällt. Er entsteht durch Kondensation der Feuchtigkeit in der Luft. Die Größe der kondensierten Teilchen muß einen bestimmten Wert überschreiten, damit der Niederschlag die Erdoberfläche erreicht. Durch den Niederschlag wird der atmosphärische Wasserkreislauf geschlossen. Die Häufigkeit und die durchschnittliche Menge des Niederschlages sind charakteristisch für geographische Gebiete. Der Niederschlag ist ein Faktor der das lokale Klima bestimmt.
Besonders für die Landwirtschaft ist dies relevant, da erst ab einer bestimmten Niederschlagsmenge erfolgreicher Regenfeldbau möglich ist und verschiedenen Niederschlagsmengen bestimmte Vegetationsformen zugeordnet werden können.
Niederschlagsmessung
Die Messung des Niederschlags geschieht mit verschiedenen Messgeräten. Die meisten Niederschlagsmesser sammeln den Niederschlag in einem Messgefäss. Dies entspricht einer punktuellen Niederschlagsmessung.
Die Messeinheit beträgt mm. Ein mm entspricht dabei der Wasserhöhe von 1 mm, welche sich ergeben würde, wenn kein Wasser abfließt. Alternativ wird oft auch die Wassermenge in l/m² (ebene Fläche) angegeben. 1 mm entspricht dabei genau 1 Liter/Quadratmeter.
Durch den Einsatz von Niederschlagsradar sind inzwischen auch flächendeckende Erfassungen möglich, welche wiederum durch punktuelle Messwerte verifiziert bzw. kalibriert werden können. Diese flächendeckenden Erfassungen sind vor allem im Bereich des Hochwassermanagements von Bedeutung.
Neben der reinen Niederschlagsmenge sind vor allem die Niederschlagsintensität und die Niederschlagsdauer charakteristisch.
Aus langfristigen (klimatologischen) Niederschlagsmessungen lassen sich statistische Berechnungen durchführen, um die mittlere Häufigkeit von unterschiedlichen Niederschlagsereignissen (v.a. Starkregenereignisse) anzugeben, welche Intensität und Dauer zueinander in Bezug setzt.
künstlicher Niederschlag
Niederschlag kann in bestimmten meteriologischen Konstellationen künstlich erzeugt werden, indem eine große Menge an Kondensationskernen (Silberjodid) in unterkühlte Wolken ausgebracht wird. Siehe dazu Hagelflieger.
Gesetzmäßigkeiten der räumlichen Verbreitung der Niederschläge
(1) In den Gebirgen hängen die Niederschlagsmengen von der Streichrichtung zum herrschenden Luftstrom ab.
(2) Festlandgebiete erhalten geringere Niederschläge als Meeresgebiete auf gleicher geographischer Breite.
(3) Hohe Niederschlagssummen in Äquatornähe und gemäßigten Breiten wechseln mit niedrigen Niederschlagssummen in den Außeräquatoriellen Tropen und Polargebieten ab.
(4) In den Tropen sind die Ostteile der tropischen Meere ganzjährig Feucht. Dagegen sind die Westteile nur im Sommer und im Herbst feucht.
Siehe auch: Klima, Wolkenbruch
Kategorie:Niederschlag
Kategorie:Wasser
simple:Precipitation
SchneeSchnee ist ein Niederschlag, der aus feinen Eiskristallen besteht.
Kristallbildung
Mischform aus Plättchen und Dendriten
Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an Kristallisationskeimen (zum Beispiel ein Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren. Dieser Prozeß setzt jedoch in der Regel erst bei Temperaturen unter -10 °C ein, wobei noch bis -40 °C auch flüssiges Wasser existiert. Die dabei entstehenden Eiskristalle, weniger als 0,1 mm groß, fallen nach unten und wachsen durch den Unterschied des Dampfdrucks zwischen Eis und unterkühltem Wasser weiter an. Auch resublimiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf, geht also direkt in Eis über und trägt damit zum Kristallwachstum bei. Es bilden sich die bekannten sechseckigen Formen aus. Wegen der besonderen Struktur der Wassermoleküle sind dabei nur Winkel von 60° bzw. 120° möglich.
Die unterschiedlichen Grundformen der Schneekristalle hängen von der Temperatur ab bei tieferen Temperaturen bilden sich Plättchen oder Prismen aus, bei höheren Temperaturen sechsarmige Dendriten (Sterne). Auch die Luftfeuchtigkeit beeinflusst das Kristallwachstum.
Herrscht eine hohe Thermik, so bewegen sich die Kristalle mehrfach vertikal durch die Atmosphäre, wobei sie teilweise aufgeschmolzen werden und wieder neu kristallisieren. Dadurch wird die Regelmäßigkeit der Kristalle durchbrochen und es bilden sich komplexe Mischformen der Grundformen aus. Sie weisen eine verblüffend hohe Formenvielfalt auf, so dass landläufig behauptet wird, es gäbe keine zwei identischen Schneekristalle. Über 6.000 verschiedene Kristallformen wurden 1962 von Bentley und Humphreys gezählt. Wenn sich Schneekristalle bilden, steigt in der Wolke auch die Temperatur, denn beim Gefrieren geben die Kristalle Wärme ab.
Ebenso verblüffend wie die beobachtete Formenvielfalt ist ihre ausgeprägte Symmetrie, die Schneekristallen eine hohe Selbstähnlichkeit verleiht und sie zu einem Vorzugsbeispiel der fraktalen Geometrie werden ließ (Koch-Kurve). Die verschiedenen Verästelungen wachsen in einem Exemplar stets in derselben Weise und offenbar mit ähnlicher Geschwindigkeit, auch wenn ihre Spitzen, an denen sie weiter wachsen, oft mehrere Millimeter auseinander liegen. Ein möglicher Erklärungsversuch, der ohne Annahme einer Wechselwirkung über diese Entfernung hinweg auskommt, besteht in dem Hinweis, dass die Wachstumsbedingungen an verschiedenen vergleichbaren Keimstellen an den Spitzen zu gleichen Zeitpunkten sicherlich immer recht ähnlich sind. Eine detaillierte Darstellung zu diesem Thema findet sich in einem am Schluss des Artikels angegebenen Weblink.
Der größte Komplexität der Schneekrisalle zeigt sich bei einer hohen Luftfeuchtigkeit, da diese auch noch filigranen Strukturen das Wachsen ermöglicht. Bei weniger als minus 30 Grad schneit es meist nicht mehr, da die Luft dann zu trocken ist, um noch Schneekristalle zu bilden. Es können allerdings unter Umständen Wolken mit bereits augebildeten Schneekristallen durch Advektion herangeführt werden. Derartige Schneewolken sind grundsätzlich dunkel, denn je größer die Wolke, desto größer ist auch die Feuchtigkeit. Somit lässt die Wolke weniger Licht durch und wird dunkler.
Schneeflocken
Koch-Kurve]
Liegt die Lufttemperatur nahe am Gefrierpunkt, so werden die einzelnen Eiskristalle durch kleine Wassertropfen miteinander verklebt und es entstehen an einen Wattebausch erinnernde Schneeflocken. In starken Schauern kann es allerdings auch bei Temperaturen um 5 Grad oder noch etwas darüber schneien. Andererseits kommt es vor, dass auch bei unter Null Grad Regen fällt, dann als gefrierender Regen. Für diesen Effekt wird in manchen Medien der irreführende Begriff Blitzeis verwendet (mit der Wettererscheinung Blitz hat gefrierender Regen nichts zu tun). Diese Komponenten hängen von Struktur und Schichtungsstabilität der oberen und unteren Luftschichten, von geographischen Einflüssen sowie Wetterelementen wie zum Beispiel Kaltlufttropfen ab. Bei tiefen Temperaturen bilden sich nur sehr kleine Flöckchen, der so genannte Schneegriesel.
Schneeflocken enthalten bis zu 95 % Luft. Die Luft sorgt für eine geringe Dichte der Schneeflocke, weswegen sie mit Geschwindigkeiten von etwa 0,2 m/s herunterfällt, also verhältnismäßig langsam.
Auch die weiße Farbe des Schnees kommt von der darin eingeschlossenen Luft.
Das Licht aller sichtbaren Wellenlängen wird an den Grenzflächen zwischen den Eiskristallen und den eingeschlossenen Luftbläschen reflektiert und gestreut.
Die größte je gesehene Schneeflocke hatte einen Durchmesser von zwölf Zentimeter. Meist sind es aber nur fünf Millimeter bei einem Gewicht von 0,004 Gramm. Je höher die Temperatur wird, desto größer werden die Flocken. Wird es wärmer, schmelzen die Kristalle und verkleben zu großen Flocken.
Eine Schneeflocke schwebt mit einer Geschwindigkeit von 0,9 km/h auf die Erde (zum Vergleich: Regen fällt mit 36 km/h). Fällt eine Schneeflocke auf Wasser, dann erzeugt sie aufgrund der in ihr eingeschlossenen Luftblasen einen schrillen hohen Ton mit einer Frequenz von 50 bis 200 Kilohertz, der für Menschen unhörbar, aber dafür unangenehm für viele Fische ist.
Schneeschmelze
Farbe
Farbe
Schnee schmilzt bei Temperaturen über dem Schmelzpunkt des Wassers, also bei 0 °C, aber auch durch Sonnenbestrahlung. Hier ist auch Sublimation möglich, das heißt ein direkter Phasenübergang von Schnee zu Wasserdampf ohne das dieser schmelzen würde.
Je trockener die Luft ist, umso weniger schmilzt der Schnee, da der übrige Schnee durch die Sublimationskälte gekühlt wird.
Wegen des hohen Luftgehaltes auch des am Boden verfestigten Schnees bleiben beim Schmelzen der Schneebedeckung die flächenhaften Überschwemmungen aus. Das Wasser, das durch Flüsse abtransportiert wird, kann aber in den Flusstälern zu den bekannten Frühjahrsüberschwemmungen führen, weil der Schnee aus einer sehr großen Fläche taut und sich in den relativ schmalen Flussbetten als Wasser sammelt.
Schneearten
Es gibt verschiedene Kriterien, anhand deren man den Schnee einteilen kann.
Alter
- Neuschnee ist frisch gefallener Schnee, der nicht älter als drei Tage ist. Die Eiskristalle sind noch fein verzweigt mit spitzen Zacken.
- Altschnee liegt bereits mindestens drei Tage. Durch Temperatur und Druck sind die Kristalle weniger stark verästelt und abgerundeter.
- Harsch ist Altschnee, der durch Schmelzen und Gefrieren an der Oberfläche eine feste, gefrorene Schicht ausgebildet hat, während der Schnee darunter pulverartig bleibt. Je nach Dicke der harten Schicht, kann schon durch leichte Zusatzbelastungen die Harschdecke durchbrochen werden. Siehe auch: Harscheisen
- Firn ist mindestens ein Jahr alt. Seine Dichte ist höher (über 0,6 g/cm³). Die feinen Eiskristalle sind durch wiederkehrendes Auftauen und Gefrieren zu größeren Eisbrocken verschmolzen. Aus dem Firnschnee können im Laufe der Zeit Gletscher entstehen. Siehe auch: Firnfeld
Feuchtigkeit
- Pulverschnee ist trockener Schnee, der auch unter Druck nicht zusammenklebt. Seine Dichte liegt unter 60 kg/m³.
- Feuchtschnee klebt unter Druck zusammen und eignet sich daher besonders für Schneebälle und Schneemänner, es lässt sich jedoch kein Wasser herauspressen. Er wird auch Pappschnee genannt, weil er zusammenpappt.
- Nassschnee oder Sulz (auch: Sulzschnee) ist sehr schwer und nass, er klebt ebenfalls zusammen und man kann Wasser herauspressen.
- Faulschnee ist ein Gemisch aus Wasser und größeren Schneebrocken, die nicht mehr gut zusammenhalten (Schneematsch).
- An der Temperaturgrenze (Übergang in der Höhe oder bei Wetterumschwüngen) fällt Schneeregen, das heißt ein Gemisch aus Schnee und Regen.
Farbe
- Blutschnee ist meist durch eine Massenentwicklung von Blutalgen (z.B. Chlamydomonas nivalis) oder Urinsekten, aber auch durch das Niedergehen rötlicher Staubmassen aus der Sahara rötlich verfärbter Schnee.
- Eine ebenfalls durch kryophiler (kälteliebende) Schneealgen hervorgerufene grüne Färbung wurde in Gletschern und arktischen Schneeflächen entdeckt.
Auftreten und Ursprung
- Flugschnee ist sehr feiner Schnee der durch die Wirkung des Windes in Häuser eindringt.
- Schneeverwehung: ist eine durch Windtransport bedingte Schneeansammlung, deren Höhe sich deutlich über der eigentlichen Niederschlagsmenge befinden kann
- Kunstschnee ist ein vom Menschen künstlich erzeugter Schnee
Bedeutung
Auswirkungen auf das Klima und die Lebewelt
In Gebieten mit einer gut ausgebildeten Schneedecke wird durch die hellere Bodenfarbe mehr Wärmestrahlung zurück in die Atmosphäre reflektiert und der Boden nimmt dementsprechend weniger auf.
Nicht zuletzt muss zum Schmelzvorgang des Schnees die so genannte Schmelzwärme aufgebracht werden, die dann als Wärmeenergie verloren geht.
Durch die eingeschlossene Luft bildet Schnee auch einen guten Wärmeisolator, der Pflanzen unter der Schneedecke vor scharfem Frostwind schützt.
Rolle für den Menschen
Für den Menschen spielt der Schnee neben seiner ästhetischen Bedeutung in seiner Rolle als Metapher für den Winter wirtschaftlich vor allem in der Freizeitgestaltung und damit auch für den Tourismus eine wichtige Rolle (Wintertourismus). Durch Glätte auf Verkehrswegen stellt er eine Gefahr dar und führt nicht selten zu einem vollständigen Zusammenbruch des Verkehrsflusses. Winterräumdienste sind daher mit der Beseitigung des Schnees beauftragt, doch ist die Schneeräumung mittels Schneepflug, Schneefräse oder anderer Hilfsmittel eine auch ansonsten weit verbreite Beschäftigung in den Wintermonaten. Wo der Schnee auf natürliche Weise nicht mehr entsteht, behilft man sich mit Kunstschnee.
Schneeforschung
Geschichte
Die streng hexagonale Struktur von Schneeflocken war im Kaiserreich China schon mindestens seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bekannt. Im Abendland bemerkte diese Eigenschaft erstmals der englische Mathematiker Thomas Harriot im Jahre 1591, der seine Beobachtung jedoch nicht publizierte. Arbeiten über die Formelvielfallt der Schneekristalle sind auch von Johannes Kepler und René Descartes bekannt, doch erste systematische Untersuchungen unternahm erst Ukichiro Nakaya, der 1936 als Erster synthetische Schneeflocken herstellen konnte und diese 1954 in über 200 verschiedene Typen kategorisierte.
Schneemessungen
Messungen der Schneemenge werden mit Hilfe üblicher Regenmesser durchgeführt, bei denen zum Schutz gegen Verwehungen Schneekreuze angebracht sind. Die Mächtigkeit der Schneefläche wird mit Schneepegeln oder Schneesonden bestimmt. Der Zuwachs kann auch mit Ultraschall gemessen werden. Beim Deutschen Wetterdienst werden die Schneedeckenmächtigkeit und die Neuschneehöhe täglich um 7:30 Uhr gesetzlicher Zeit gemessen.
Der Wasseranteil (Wasseräquivalent einer Schneedecke) und die Schneedichte haben Bedeutung für die Klimatologie und Hydrologie. Auch die Schneegrenze ist eine wichtige klimatologische Kenngröße. Die Schneegrenze trennt schneebedeckte und schneefreie Gebiete voneinander.
Siehe auch
- Industrieschnee
- Meeresschnee
- Lawine
- Lake effect snow
- Schneeball
- Schneeblindheit
- Schneebruch
- Schneekanone
- Schneekette
- Schneemann
Weblinks
- [http://www.snowcrystals.com englischsprachig, zur Formenvielfalt der Schneekristalle]
- [http://www.wetterbilder.com Wetterbilder]
- [http://www.snowcrystals.com Alles über Schneeflocken bzw. -Kristalle (engl.)]
- [http://www.euroski.de/schneehoehen.mv Schneehöhen in den Alpen]
- [http://wetterchronik.de/A46.HTM 15.2.1991: Eingeschneit auf einer Autobahn im Rheinland!]
- [http://www.alpinsport-suedalpen.com/PDF/Schneekunde.pdf Schneekunde des Kärntener Lawinenwarndienst (PDF)]
- [http://rec-puzzles.org/new/sol.pl/trivia/eskimo.snow Eskimo-Ausdrücke für unterschiedliche Schneearten] (englisch)
- [http://www.uni-graz.at/geowww/geo/download/lieb_schnee_lawinen.pdf Skriptum: Schnee und Lawinen] von Prof. Gerhard Lieb - Institut für Geographie und Raumforschung, Graz
- [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/174087.html Schneealgen mindern Treibhauseffekt] - Rote Algen auf Schneefeldern nehmen Kohlendioxid durch Photosynthese auf
Kategorie:Schnee
Kategorie:Niederschlag
Kategorie:Wasser
Kategorie:Schneesport
ja:雪
ko:눈 (날씨)
simple:Snow
th:หิมะ
Winter
Der Winter (v. althochdeusch: wintar = feucht; eigentl.: feuchte Jahreszeit) ist eine der vier Jahreszeiten der gemäßigten Zone der Erde. Je nachdem ob der er auf der Südhalbkugel oder der Nordhalbkugel herrscht, unterscheidet man zwischen Nordwinter und Südwinter. Aufgrund des wandernen Zenitstandes der Sonne zwischen südlichem und nördlichem Wendekreis, wiederholt sich der Winter in jeder Hemisphäre mit einem jährlichen Turnus. Es ist daher auch möglich aus einem Südwinter einen Nordsommer zu folgern und umgekehrt.
Astronomisch beginnt er mit der Wintersonnenwende - der Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis steht und die Tage am kürzesten sind:
- auf der Nordhemisphäre am 21. oder 22. Dezember bzw.
- auf der Südhemisphäre am 21. Juni.
Danach werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer, und der Winter
- endet mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche am 20. März oder in der Nacht zum 21. März auf der Nordhalbkugel,
- bzw. am 22. oder 23. September für die Südhalbkugel.
Da die Umlaufbahn der Erde um die Sonne um 1,7 % von einer idealen Kreisbahn abweicht, sind die vier Jahreszeiten nicht ganz gleich lang. Außerdem sind die Nordwinter wegen der Sonnennähe (Perihel am 3. Januar) etwas kürzer und milder als die Südwinter.
Phänologisch kann der Winterbeginn vom astronomischen erheblich abweichen und wird neben der Land-Meer-Verteilung (maritimes vs. kontinentales Klima) oft durch den Beginn einer dauerhaften Schneedecke markiert. Die Zu- oder Abnahme von Gletschern hängt aber weniger von der winterlichen Schneelage als vom ersten Neuschnee im Herbst ab, der die Ablation hemmt.
In den Alpen ist Maria Lichtmess ein statistischer „Lostag“ für das Wetter des Spätwinters. Bekannt ist der Spruch „Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist das Frühjahr nimmer weit.“ In Salzburg trifft auch oft (zum Beispiel 2004) das Gegenteil zu: „Sonnt der Dachs sich in der Lichtmesswoch', bleibt er noch 4 Wochen in sei'm Loch!“
Genähert teilt man dem Winter die Monate Dezember, Januar und Februar zu bzw. in der Südhemisphäre den Juni, Juli und August. An den geografischen Polen herrscht ein halbes Jahr die „Polarnacht“; nahe den Polarkreisen dauert sie einige Tage bis Wochen.
Wie im Sommer gibt es auch im Winter alte Bräuche, die teilweise überlebt haben: zum Beispiel die Sonnenwende als Weihnachten, Karneval/Fastnacht/Fasching, Maskenball und Perchtenlauf.
Der Begriff Winter wird aber auch in Bezeichnungen verwendet, die über ein halbes Jahr dauern, wie z.B. Winterhalbjahr, Winterfahrplan, Wintertarif, Winterschlaf (bei Tieren), Winterzeit o.a.
Winterzeit
Siehe auch
- Olympische Winterspiele
Weblinks
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Kategorie:Jahreszeit
Kategorie:Kalender
ja:冬
simple:Winter
Kategorie:NiederschlagKategorie:Meteorologie
Kategorie:Wasser Rekordy Świata w żonglerce
Ta strona zawiera wszystkie rekordy zarówno żonglerki maczugami, piłkami, obręczami i odbijającymi się piłkami jak i żonglerki dwuosobowej tymi samymi, wspomnianymi wcześniej przedmiotami.
Rekordy w każdej sekcji są podzielone na trzy grupy.
- Pierwsza to oficjalne rekordy, które mogą być udowodnione tylko przez zapis wideo. Filmy z tymi rekordami są dostępne na stronie Serwisu Informacyjnego Komitetu Żonglowania Wieloma Przedmiotami (Juggling Information Service Committee on Numbers Juggling w skrócie "JISCON")
- Druga grupa to rekordy nieoficjalne, takie same lub lepsze od wyników oficjalnych. Ich ustanowienie najczęściej ogłaszają znani żonglerzy, którzy nierzadko mają na to świadków.
- Trzecia grupa to rekordy z mniejszą liczbą rekwizytów. Czas trwania wynosi od 20 minut do 12 godzin, więc jeśli nawet istnieje zapis wideo, nie jest on łatwy do sprawdzenia.
= Rekordy solo =
Maczugi/kije
Rekordy solo ze strony JISCON lub z publicznie dostępnym zapisem wideo:
- 9 maczug, 9 chwytów - Bruce Tiemann w 1996, Scott Sorensen w 1997 i Chris Fowler w 2003 (JISCON).
- 8 maczug, 12 chwytów - Anthony Gatto w 1991 (JISCON).
- 7 maczug przez 2 minuty 49 sekund - Anthony Gatto w 2005 (JISCON).
- 6 maczug przez 4 minuty 40 sekund - Anthony Gatto w 2005 (JISCON).
- 5 maczug przez 53 minuty 21 sekundy - Thomas Dietz w 2005 (JISCON).
Takie same lub lepsze rekordy solo bez zapisu wideo dostępnego dla JISCON lub ogółu
- 8 maczug, 21 chwytów - Anthony Gatto.
- 7 maczug przez ponad 3 minuty - Anthony Gatto
Mniejsza liczba przedmiotów
- 4 maczugi przez 1 godzinę 11 minut 35 sekund - Luis Nino Villesca w 2005 (osobiste zapewnienie).
- 3 maczugi przez 1 godzinę 20 minut (dokładnie 10,000 chwytów) - Howie Bailey w 2004 (wielu świadków).
Piłki/woreczki
Rekordy solo ze strony JISCON lub z publicznie dostępnym zapisem wideo:
- 12 piłek, 12 chwytów - Bruce Sarafian w 1996 (JISCON) i Ben Beever w 2001 ([http://www.areyougullible.com/lukeburrage/juggling/videos/12flash.mpg wideo]).
- 11 piłek, 15 chwytów - Bruce Sarafian w 2001 (JISCON).
- 10 piłek, 23 chwyty - Bruce Sarafian w 2001 (JISCON).
- 9 piłek, 110 chwytów - Anthony Gatto w 2001 (JISCON).
- 8 piłek przez 57 sekund - Anthony Gatto w 2005 (JISCON).
- 7 piłek przez 10 minuty 12 sekund - Anthony Gatto w 2005 (JISCON).
Takie same lub lepsze rekordy solo bez zapisu wideo dostępnego dla JISCON lub ogółu
- 12 piłek, 12 chwytów - Sam Hartford w 2002, Peter Bone i Luke Burrage w 2003 (osobiste zapewnienie z przynajmniej jednym świadkiem).
- 11 piłek, 18 chwytów - Peter Bone (osobiste zapewnienie).
- 10 piłek, 28 chwytów - Bruce Sarafian (osobiste zapewnienie).
Mniejsza liczba przedmiotów
- 6 piłek przez 25 minut 7 sekund - Thomas Dietz w 2005 (osobiste zapewnienie).
- 5 piłek przez 3 godziny - Thomas Dietz w 2004 (osobiste zapewnienie).
- 4 piłki przez 1 godzinę 26 minut 25 sekund - Alvaro Palominos w 2004 (osobiste zapewnienie).
- 3 piłki - poszukiwanie najlepszego wyniku trwa...
Obręcze/talerze
Rekordy solo ze strony JISCON lub z publicznie dostępnym zapisem wideo:
- 13 obręczy, 13 chwytów - Albert Lucas w 2002 (JISCON).
- 12 obręczy, 12 chwytów - Anthony Gatto w 1993 i Albert Lucas w 1996 (JISCON).
- 11 obręczy, 15 chwytów - Anthony Gatto w 2000 (JISCON).
- 10 obręczy, 27 chwytów - Anthony Gatto w 2001 (JISCON).
- 9 obręczy, 143 chwytów - Anthony Gatto w 2001 (JISCON).
- 8 obręczy przez 1 minutę 17 sekund - Anthony Gatto w 1989 (JISCON).
- 7 obręczy, przez 5 minut 32 sekund - Anthony Gatto w 1989 (JISCON).
Takie same lub lepsze rekordy solo bez zapisu wideo dostępnego dla JISCON lub ogółu
- 14 obręczy, 14 chwytów - Albert Lucas (osobiste zapewnienie).
- 12 obręczy, 16 chwytów - Anthony Gatto (osobiste zapewnienie).
- 11 obręczy, 22 chwytów - Sergei Ignatov i Anthony Gatto.
- 10 obręczy, 68 chwytów - Anthony Gatto (osobiste zapewnienie).
- 8 obręczy, 368 chwytów - Anthony Gatto (osobiste zapewnienie).
Mniejsza liczba przedmiotów
- 6 obręczy przez 3 minuty - Thomas Dietz w 2005 (osobiste zapewnienie).
- 5 obręczy przez 26 minut 34 sekundy - Thomas Dietz w 2004 (osobiste zapewnienie).
- 4 obręcze przez 10 minut 20 sekund - Reto Schlapfer w 2002 (osobiste zapewnienie).
- 3 obręcze - jak dotąd brak rekordu...
Odbijanie
Rekordy solo ze strony JISCON lub z publicznie dostępnym zapisem wideo:
- 11 piłek, 11 chwytów - Tim Nolan w 1990 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 10 piłek, 23 chwyty - Eden Zak w 2005 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
Takie same lub lepsze rekordy solo bez zapisu wideo dostępnego dla JISCON lub ogółu
- 9 piłęk przez 30 sekund - Antonio Bucci w 1988 (wielu świadków).
- 8 piłek przez 4 minuty 30 sekund - Antonio Bucci w 1988 (wielu świadków).
- 7 piłek przez 52 minuty - Antonio Bucci w 2001 (wielu świadków).
Mniejsza liczba przedmiotów
- 6 piłek przez 10 minut 8 sekund - [http://www.bouncepage.com/bouncedicks.htm John Jones] w 2001 (osobiste zapewnienie)
- 5 piłek przez 57 minut - [http://www.bouncepage.com/bouncedicks.htm Dave Critchfield] w 2005 (osobiste zapewnienie).
- 4 piłki - jak dotąd brak rekordu
- 3 piłki - jak dotąd brak rekordu
=Rekordy dwuosobowe=
Maczugi
Rekordy dwuosobowe ze strony JISCON lub z publicznie dostępnym zapisem wideo:
- 14 maczug, 14 podań - Peter Kaseman i Darin Marriott w 2004 (JISCON).
- 13 maczug, 13 podań - Vova Galchenko i Olga Galchenko w 2004 (JISCON).
- 11 maczug, 152 podania - Vova Galchenko i Olga Galchenko w 2004 (JISCON).
- 10 maczug, 378 podań - Vova Galchenko i Olga Galchenko w 2003 (JISCON).
- 9 maczug, 877 podań - Manuel Mitasch i Christoph Mitasch w 2004 (JISCON).
Takie same lub lepsze rekordy dwuosobowe bez zapisu wideo dostępnego dla JISCON lub ogółu
- jak dotąd brak rekordu
Mniejsza liczba przedmiotów
- 8 maczug - jak dotąd brak rekordu
- 7 maczug - jak dotąd brak rekordu
Piłki
Rekordy dwuosobowe ze strony JISCON lub z publicznie dostępnym zapisem wideo:
- 18 piłek, 18 podań - Ben Beever i Luke Burrage w 2002 [http://www.areyougullible.com/lukeburrage/juggling/videos/1718pass.mpg wideo].
- 17 piłek, 17 podań - Ben Beever i Luke Burrage w 2002 [http://www.areyougullible.com/lukeburrage/juggling/videos/1718pass.mpg wideo].
- 16 piłek, 16 podań - Stefan Paridaen i Luke Burrage w 2004.
Takie same lub lepsze rekordy dwuosobowe bez zapisu wideo dostępnego dla JISCON lub ogółu
- 17 piłek, 17 podań - Ben Beever i Peter Bone, Ben Beever i Graham Currie i inni (osobiste potwierdzenia ze świadkami).
- 15 piłek, 27 podań - Ben Beever i Luke Burrage w 2004 (osobiste zapewnienie).
- 14 piłek - trwa poszukiwanie rekordu
- 13 piłek, 52 podań - Ben Beever i Luke Burrage w 2004 (osobiste zapewnienie).
- 12 piłek, 51 podań - Scott Cain i David Cain (osobiste zapewnienie).
Mniejsza liczba przedmiotów
- 11 piłek - jak dotąd brak rekordu
- 10 piłek - jak dotąd brak rekordu
- 9 piłek - jak dotąd brak rekordu
- 8 piłek - jak dotąd brak rekordu
- 7 piłek - jak dotąd brak rekordu
Odbijanie
Rekordy dwuosobowe z publicznie dostępnym zapisem wideo:
- 18 piłek, 25 podań - Dave Critchfield i John Jones w 2005 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 17 piłek, 32 podania - Dave Critchfield i John Jones w 2005 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 16 piłek, 67 podań - Dave Critchfield i John Jones w 2005 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 15 piłek, 110 podań - Vincent Bruel i Sylvain Garnavault w 2004 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 14 piłek, 333 podania - Dave Critchfield i John Jones w 2004 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 13 piłek przez 1 minutę 59 sekund - Vincent Bruel i Sylvain Garnavault w 2004 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 12 piłek przez 3 minuty - [http://www.bouncepage.com/bouncedicks.htm Dave Critchfield] i [http://www.bouncepage.com/bouncedicks.htm John Jones] w 2002 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
- 11 piłek 7 minut 37 sekund - [http://www.bouncepage.com/bouncedicks.htm Dave Critchfield] i [http://www.bouncepage.com/bouncedicks.htm John Jones] w 2005 ([http://www.bouncepage.com/records.htm wideo]).
Mniejsza liczba przedmiotów
- 10 piłek - jak dotąd brak rekordu
- 9 piłek - jak dotąd brak rekordu
- 8 piłek - jak dotąd brak rekordu
- 7 piłek - jak dotąd brak rekordu
Obręcze
Obecnie brak dostępnych zapisów wideo.
Bibliografia
Rekordy spisane powyżej pochodzą z wielu miejsc, między innymi ze stron:
- [http://www.juggling.org/records/records.html JISCON]
- [http://www.bouncepage.com/records.htm Bounce Page]
Kategoria:Żonglerka
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WTHI
WTHI-TV is a CBS affiliate in Terre Haute, Indiana. It operates on analog channel 10.
Signing on in 1954, the station served as the market's only TV station until 1965, when WTWO signed-on. In that time period, WTHI-TV was a primary affiliate of CBS, but also carried selected programs from ABC, NBC, and until its demise, Mortiis, from Mortiis Era:1, and its entire content is composed and arranged by Mortiis. It was recorded at Silvertone Studios in Fredrikstad, Norway in 1995-1996 and released in 1996.
Track listing
#"Freden og Kallet (The Journey & The Call)" (5:50)
#"Da Vi Bygde Tårnet (When We Raised The Tower)" (8:02)
#"Under Tårnet's Skygge (Underneath The Shadow of the Tower)" (5:49)
#"En Sirkel av Kosmisk Kaos (A Circle of Cosmic Kaos)" (7:31)
#"Vanderen's Sang (The Song of the Wanderer)" (8:00)
#"Den
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Fry up
A full English breakfast, or traditional fry-up, is a traditional breakfast meal in England. Although fry-ups are offered to tourists as traditional fare in hotels, guest houses and cafés, they occupy an important place in the English concept of the morning meal.
Tradition
While weekday breakfasts in England o
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Guillaume de Saint-Amour
minster, 1480s, photographed by [http://www.drericwebb.clara.net/home.htm Dr Eric Webb].]]
William of Saint-Amour was a minor figure in thirteenth-century scholasticism, chiefly notable for his withering attacks on the friars.
William's Biography
William was born in Saint-Amour, then part of the Duchy of Burgundy, in c.1200. Under the patronage of the Comte de Savoie, he was activ
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Lomilomi massage
Lomilomi, (Hawaiian: masseur, masseuse) is the word used today to describe Hawaiian massage, traditionally called lomi (Hawaiian: To rub, press, squeeze, massage; to work in and out, as the claws of a contented cat). (In this article, consistent with modern usage, the word “lomilomi” will be used to describe massage-like treatments.) Traditionally, lomilomi was practiced in 3 contexts: (1) as part of the healing practice of native healers (kahuna la’au lapa’au – medic
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Boston's Weekly Dig
Boston's Weekly Dig (along with its competitor, The Boston Phoenix) is one of the two popular free weekly rags or alternative weeklies found in Boston, Massachusetts. It offers commentary on music, arts, politics, technology, film, sex, food, drink and more, as well as local bar, entertainment and club listings, and
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